Typ 79 Ko-Gata:

 

Ende 1919 einigte sich die japanische Armee mit den Verantwortlichen in Frankreich über eine Lieferung von etwa 13 Renault FT 17 Panzern. Diese waren zum Teil mit 8 mm Maschinengewehren und zum anderen Teil mit 37 mm Kurzrohrkanonen bewaffnet. Zunächst als Ko-Gata (erstes Modell) bezeichnet wurden sie zunächst an die Kavallerieschule geliefert und stießen dort auf großes Interesse, da sie deutlich agiler waren als die Whippets. Nach Ausmusterung der Whippets gingen die Ko-Gatas an die Infanterieschule, die mit ihnen Übungen  bis zur Kompanieebene durchführte. Mitte der zwanziger Jahre wurden die französischen Waffen durch modifizierte Typ 3 Maschinengewehre beziehungsweise durch modifizierte Typ 11 37 mm Infanteriegeschütze ersetzt. Beide Waffensysteme erwiesen sich jedoch als nur bedingt geeignet, wobei das Infanteriegeschütz große Probleme bereitete und schließlich durch das MG ersetzt wurde.

 

1929 wurden die Panzer zur Vereinheitlichung zusätzlich mit der Jahreszahl ihrer Einführung (79) versehen und als Kompanie nach Korea verlegt. Dort kamen sie während des Mukden-Zwischenfalls zum Einsatz, wo sie sich bei der Infanterieunterstützung gut bewährten. Nachdem ab 1930 die Serienfertigung des ersten Eigenprodukts begonnen hatte, wurden die Typ 79 Ko-Gata aus dem Frontdienst herausgezogen und bis 1937 in der Abschlussphase der Fahrerausbildung aufgebraucht.

 

Daten:

 

erworbene Fahrzeuge: 13
Kampfgewicht:  6,8 t
Bodendruck:  
Besatzung: 2 Mann
maximale Panzerstärke: 22 mm
Länge: 4880 mm
Breite: 1740 mm
Höhe:  2140 mm
Kettenauflage:  
Kettenbreite:     
Bodenfreiheit:  
watfähig bis:  
überschreitet:  
klettert:   
maximale Steigung:  
Motor: Benzinmotor
Leistung: 39 PS
Straßengeschwindigkeit: 8 km/h
Reichweite:  
Tankkapazität:  
Getriebe:  
Leistungsgewicht: 5,7 PS/t
Bewaffnung:

1 X Typ 3 6,5 mm MG oder

1 X Typ 11 37 mm Infanteriegeschütz

Munitionsvorrat: