50 mm ammunition, 50 mm munition, 5 cm

 

 Granatwerfermunition im Kaliber 50 mm:

 

 

Die Typ 89 Granate bestand aus einem oben abgerundeten Zylinder von 50 mm Durchmesser. Am unteren Ende war ein Metallring mit zwei gegenüberliegenden Erhöhungen, die in die Züge des Werferrohres passten. Der Zylinder war zweigeteilt. Unter war die Treibladung eingebracht, die über ein Zündhütchen vom Schlagbolzen gezündet wurde. im oberen Teil war eine Sprengladung von 141 g TNT untergebracht. Sie wurde über einen Pulverzeitzünder mit sieben Sekunden Laufzeit gezündet. Dieser wurde vor dem Einsatz oben in die Granate eingeschraubt. Der Zeitzünder aktivierte sich selbst beim Abschuss. Dabei wurde die Schlagbolzenfeder zunächst gespannt und beim darauf folgenden Entspannen schlug sie den Schlagbolzen auf das Zündhütchen. Der Schlagbolzen wurde im Transportzustand durch einen gabelförmigen Vorstecker gesichert. 

 

 

Die Typ 89 Brandgranate hatte einen anderen Zünder, der beim Abschuss zusammen mit der Treibladung gezündet wurde. Anders als bei der Sprenggranate war keine Treibladung integriert und die Treibladung, welche auch für die Typ 91 Handgranate verwendet werden konnte, kam zum Einsatz. Der Brandsatz mit einem Gewicht von 308 g bestand aus folgender Mischung:

 

Kaliumnitrat 47,7 %
Aluminium 21,7 %
Schwefel 19,9 %
Antimontrisulfid 6,1 %
Wachs 2,8 %

sonstiges

1,8 %

 

Die Typ 89 Granate gab es als Spreng-, Brand-, Nebel- und Signalgranate. Das Granatgewicht lag bei 800 g.