Ausländische Panzer:
Während des ersten Weltkrieges lernten japanische Militärbeobachter in Europa verschiedene Modelle von Kampfpanzern kennen. Um eigene Versuche machen zu können und auch um die eigene Schwerindustrie mit Anschauungsmaterial zu versorgen, erwarb Japan unterschiedliche Panzer als Einzelstück oder in kleinen Stückzahlen.
Ziel war zunächst, überhaupt einen Eindruck von den Möglichkeiten des neuen Kriegsgeräts zu bekommen. Ab Mitte der zwanziger Jahre war es dann eher das Ziel, Beispiele moderner Panzertechnik als Vorlage für eigene Entwicklungen zu erlangen. Darüber hinaus konnte mit ausländischem Material der Grundstock einer eigenen Panzertruppe gebildet werden, die dann in den verschiedenen kleinen Konflikten in China Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre erste Gefechtserfahrungen erlangen konnte. Insgesamt war die Zahl der gekauften Panzer gering.
Ab 1937 konnte Japan darüber hinaus unterschiedliche Modelle erbeuten, wobei diese Beutepanzer nur in Ausnahmefällen offiziell verwendet wurden, zum einen aus Nachschubgründen und zum anderen weil sie nicht in die Einsatzdoktrin der Armee passten. Lediglich aus dem in größeren Mengen erbeuteten amerikanischen und britischen leichten Panzer M3 wurde auf den Philippinen und in Burma offiziell je eine Beutepanzerkompanie gebildet. Die meisten Beutepanzer wurden nur bis zum Verbrauch der Munition oder dem ersten größeren Reparaturbedarf verwendet und dann stehen gelassen. Wie in anderen Nationen auch wurden die Gefechtsfahrzeuge der Gegner auch intensiven Tests in verschiedenen Armeearsenalen unterzogen.
Die Fahrzeuge:
| Mark IV |
| Medium Mark A Whippet |
| St. Chamond M21 Räderraupenpanzer |
| Vickers Medium Mk C |
| Renault Typ NC Otsu-Gata |
| Typ Ka MG-Fahrzeug |
| Vickers 6 t Panzer |
| leichter Panzer M3 |
Einführung | Panzerkanonen und MG´s | Panzerwagen | Tanketten | leichte Panzer | mittlere Panzer | amphibische Panzer | Selbstfahrlafetten | Spezialfahrzeuge | Experimentelle Fahrzeuge | Ausbildung